die Technologie - Was ist die Med-O-Card?
Die Med-O-Card hat im Inneren mehr Technik, als man ihr auf den ersten Blick anmerkt. Zunächst befindet sich ein 16 GB großer Flash-Speicher auf der Karte. Das alleine würde die Karte, außer in der Speichergröße, nicht wesentlich von anderen Gesundheitskarten unterscheiden. Zusätzlich zu dem Speicher wurde jedoch ein Prozessor eingebaut.
Dadurch ist die Med-O-Card im Stande, aktiv (also ohne die Rechenleistung eines angeschlossenen Computers zu nutzen) Analysen vorzunehmen und Programme auszuführen. Ein entscheidender Vorteil, denn dadurch ist die Med-O-Card mit all ihren Programmen fast unbegrenzt Hardware kompatibel. Lediglich ein USB Anschluss für den Strom und die Datenübertragung ist notwendig, um die Med-O-Card in Betrieb zu nehmen.
Die auf der Med-O-Card vorhandenen Datenbanken (ATC, PZN , ICD-10 , GO , DRG ) werden ständig aktualisiert und bieten unter anderem Zugriff auf 60.000 verschreibungspflichtige Medikamente und 30.000 Einzeldiagnosen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Patientenemanzipation.
Ein Beispiel: Angenommen, ein Med-O-Card Nutzer hat Angina Pectoris diagnostiziert bekommen. Er kann sich zuhause mit Hilfe der Med-O-Card und der ICD-10 Datenbank über die verschiedenen Arten der Angina Pectoris aus zuverlässiger, medizinischer Quelle informieren. Gleichzeitig prüft die Karte, ob Medikamente, die zu Zeit eingenommen werden, Auswirkungen auf die neu diagnostizierte Krankheit haben. Angenommen, ein Medikament wirkt blutverdickend – fatal bei Angina Pectoris – dann wird die Med-O-Card automatisch Alarm schlagen.
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